Dienstag, 25. August 2015

Rezension "Ich, der Roboter"

"Ich, der Roboter" von Isaach Asimov ist im Heyne-Verlag erschienen, hat als Printausgabe 304 Seiten und Kostet € 8,99 (E-Book €7,99).
Die deutsche Erstausgabe kam 1952 unter dem Titel "Ich, der Robot" heraus.
Danke an den Heyne-Verlag für die Zusendung des E-Books



Klappentext:

Dr.Susan Calvin war fünfzig Jahre lang als Robotpsychologin bei der U.S. Robot Company angestellt, einem der größten Unternehmen der Welt. Sie erlebte hautnah mit, wie Robots zum alltäglichen Bestandteil der menschlichen Kultur wurden und welche Probleme es mit sich bringt, wenn Menschen mit Robotern zusammenleben. Vor allem aber stellt sich eine Frage: Was passiert, wenn sich Menschen und Roboter kaum noch von einander unterscheiden? In neun Erzählungen zeigt sie einem jungen Reporter, wie eine Zukunft, geprägt von gigantischen Positronengehirnen, für uns Menschen aussieht.


Meine Meinung:

Ich hatte vor längerer Zeit den Film "I-Robot" gesehen und war der Meinung "Ich, der Roboter" wäre die Vorlage zum Film. Ist sie aber nicht direkt. Ich hatte überlesen, das es sich um einzelne Geschichten handelt, die von Dr.Susan Calvin in einem Interview erzählt werden. z.B. wie die kleine Gloria ihren Roboter Robbie (er ist so etwas wie ein Kindermädchen und Spielgefährte zugleich) verliert und nicht aufgibt bis sie ihn wieder in die Arme schließen kann.

Mich hat das Buch etwas verwirrt. Erstens hat es gedauert, bis ich begriffen habe, das es sich um Kurzgeschichten handelt und zweitens die Zeitangaben. Das Buch spielt eigentlich in der Zukunft. Nur dadurch, das das Buch bereits 1950 geschrieben wurde, hat die Zeit das Buch bereits eingeholt. So spielt die erste Geschichte Ende der 1990er Jahre. Und genau das hat mich dann immer aus dem Lesefluss gebracht. Wie ein Sein über den man stolpert. Ich hab mich in die Geschichten hinein versetzt, in eine Zukunft die es noch nicht gibt und dann bin ich über die Jahreszahl gestolpert, die schon Vergangenheit ist. Und wir leben bekanntlich ja noch nicht mit solchen Robotern. Ja es gibt sie, aber noch nicht im Leber von uns "Normalbürgern".

Ansonsten waren die meisten Geschichten ganz unterhaltsam und bis auf die oben genannten Zeitangaben sehr gut zu lesen. Allerdings werde ich mir keinen weiteren Band zulegen. Dafür hat es mich zu wenig überzeugt. Da gefallen mir die Filme um einiges besser.

Ich hoffe meine Rezi hat Euch gefallen. Wenn Ihr das Buch schon gelesen habt, schreibt mir doch in den Kommentaren, wie Ihr es gefunden habt. Bis dahin.

Liebe Grüße
Melyanna






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen