Montag, 20. Februar 2017

Rezension "Woher nehmen, wenn nicht stehlen"

http://www.edition-gelbes-sofa.de/book_wohernehmen.html


Autorin: Stefanie Mohr
Seitenzahl: 320
Preis Taschenbuch: € 10,90
Preis E-Book: € 6,99


Fotografin und Lebenskünstlerin Pia Winkler hat ein ernsthaftes Problem: Ihre altgediente Kamera hat endgültig das Zeitliche gesegnet. Leider sind Pias letzte Kröten just zuvor für die Reparatur ihres Autos draufgegangen. Pleite. Was soll die junge Fotografin nun tun? Zum Glück leiht Pias beste Freundin Berit ihr geschwind eine Kamera, damit sie zumindest eingeschränkt arbeitsfähig bleibt. Doch wie beschafft man innerhalb kürzester Zeit 7.999,-- Euro für eine Neuanschaffung?
Von Albträumen geplagt bittet Pia schließlich ihre Freunde um Hilfe – und wird prompt in die aberwitzigsten Erlebnisse verwickelt, was ihren Freund Tim Herbst allerdings auf ganz falsche Gedanken bringt. Und dann hat sie plötzlich mehr als nur ein Problem ...


Konina Deutschland, Reparaturservice, Firma Fotostudio Pia Winkler 90408 Nürnberg, Ihr Reparaturauftrag


Bei "Woher nehmen, wenn nicht stehlen" handelt es sich, nach "Frühstück mit einer Fotografin", um den 2ten Roman mit der Fotografin Pia Winkler. Wobei beide Romane unabhängig von einander gelesen werden können. Es ist der erste Frauenroman, den ich von Stefanie Mohr gelesen habe und ich wurde nicht enttäuscht. Es handelt sich um eine locker, flockige Geschichte mit Irrungen und Wirrungen die man nicht immer so erwartet. Und auf welche Idee man kommen kann, wenn man dringend Geld benötigt ist schon erstaunlich. Also alles hätte ich nicht mitgemacht. Aber so manches wäre schon eine Überlegung wert. Was genau die Freunde alles aushecken müsst Ihr allerdings selbst nachlesen, es sind schon ausgefallene Ideen dabei.

Zudem versteht es Pia Winkler in ihre Beziehung zu Tim und auch Drumherum in so manches Fettnäpfchen zu treten. Was als außenstehender Leser sehr amüsant ist, führt die beiden aber zu größeren Problemen.

Dieser Roman ist wirklich sehr leicht zu lesen, da er sehr locker und witzig geschrieben ist. Das Ende war für mich sehr überraschend aber auch sehr passend.
Was mir hier allerdings etwas gefehlt hat, war der engere Bezug zu Nürnberg. In den Krimis der Autorin kann man die Protagonisten wunderbar durch Nürnberg und seine Umgebung begleiten. Man weiß fast immer wo sie sich gerade befinden (oder schaut schnell bei Google Maps nach 😉) Hier ist das nur sehr selten der Fall.

Ich kann Euch "Woher nehmen, wenn nicht stehlen" auf alle Fälle sehr empfehlen und werde nun auch den ersten Band in Angriff nehmen.





Ich hoffe meine Rezension hat Euch gefallen und schaut Euch unbedingt auch die Krimis der Autorin an. Hier kommt Ihr zur Verlagsseite - klick hier -

Über Kommentare würde ich mich sehr freuen.

Bis bald Eure